Hörbuch-Junkies
Hier gibt's was auf die Ohren

Suizid


Von Dean Koontz
Sprecherin Vera Teltz
6 Audio CDs, 402 Min.
erschienen bei Lübbe Audio
ISBN 978-3961080588

Inhalt
Der rätselhafte Selbstmord ihres Mannes ist nur der Anfang eines grauenvollen Alptraumes: Auf der Suche nach einer Erklärung für seinen Tod entdeckt FBI-Agentin Jane Hawk einen landesweiten Anstieg unerklärlicher Suizide. Als sie der Spur weiter folgt, erhält sie eine unmissverständliche Warnung: Ein Unbekannter dringt in ihr Haus ein und bedroht ihren Sohn. Jemand Mächtiges scheint dahinter zu stecken. Jane weiß nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Sie geht in den Untergrund. Getrieben von dem Willen, ihre Familie zu schützen und den Tod ihres Mannes zu rächen, macht sie die Jäger zu Gejagten.

Meinung
Der rätselhafte Selbstmord ihres Mannes ist nur der Anfang eines grauenvollen Alptraumes: Auf der Suche nach einer Erklärung für seinen Tod entdeckt FBI-Agentin Jane Hawk einen landesweiten Anstieg unerklärlicher Suizide. Als sie der Spur weiter folgt, erhält sie eine unmissverständliche Warnung: Ein Unbekannter dringt in ihr Haus ein und bedroht ihren Sohn. Jemand Mächtiges scheint dahinter zu stecken. Jane weiß nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Sie geht in den Untergrund. Getrieben von dem Willen, ihre Familie zu schützen und den Tod ihres Mannes zu rächen, macht sie die Jäger zu Gejagten.

„Suizid“ ist der erste Teil der Jane-Hawk-Reihe und ein erstaunlicher Auftakt, bei dem man von Anfang an mitten im Geschehen steckt. Von Nicks Selbstmord erfährt der Hörer nur durch Erinnerungen, da die Geschichte einige Monate später beginnt. Der Roman besticht durch eine außergewöhnlich dichte Atmosphäre, die sehr düster und bedrückend ist. Auch wenn man sich als Hörer erstmal daran gewöhnen muss, passt sie hervorragend zu der weiblichen Protagonistin Jane.
Dean Koontz Bücher sind außergewöhnlich und leben von einem ganz eigenen Stil, der mich schon seit Jahren begeistert hat. Sein Schreibstil ist rasant und mitreißend. Im Prinzip hat „Suizid“ nur einen Erzählstrang, nämlich der um Jane Hawk. Aber zwischendurch nimmt der Leser immer wieder andere Perspektiven ein, etwa die des mutmaßlichen Antagonisten. Erst recht spät gesellt sich dann doch ein zweiter Strang dazu. Etwaige Liebes- oder gar Sexszenen erspart uns Koontz zum Glück - sie würden auch weder zur Atmosphäre, noch in den Kontext passen. Den einzigen Kritikpunkt ist kein wirklicher, weil es Koontz‘ Stil ist, dass abgesehen vom Hauptcharakter nahezu alle Charaktere in seinen Büchern blass sind. Das trifft auch auf „Suizid“ zu. Das kann allerdings problematisch werden, wenn sie später doch noch eine größere Rolle einnehmen.

Gelesen wird „Suizid“ von Vera Teltz, die mit ihrer Stimme hervorragend zur Hauptfigur passt und ihr gekonnt Stimme verleiht. Sie trägt die düstere Atmosphäre und führt den Hörer mit Tempo und Spannung durch die Geschichte.

Das Cover in weiß zeigt in hellblau den Titel und den Namen des Autors, sowie kleine hellblaue Punkte, die über das Cover versprengt sind, dabei aber ein Muster einhalten. Die Punkte sind durch kleine Linien verbunden.
Zu haben sind die sechs CDs in einem Digipac aus Pappe, das im Inneren kurze Informationen zu Autor und Sprecherin präsentiert.

Fazit
Rasanter Thriller mit düsterer Atmosphäre und charismatischer Hauptfigur, die das Zeug für weitere Teile hat.
Vier von fünf Punkten.



AS für HBJ
Quelle Inhalt und Bild www.luebbe.de