Hörbuch-Junkies
Hier gibt's was auf die Ohren

Die drei Fragezeichen und das kalte Auge

Planetariums-Special


Sprecher Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck, Andreas Fröhlich, Stephan Benson, Andreas von der Meden, Katja Brügger, Stephan Schwartz u.a.
2 Audio CDs
erschienen bei Europa
ASIN B071WXWLY2

Inhalt
Eine rätselhafte Diebstahlserie erschüttert Rocky Beach! Der Dieb hat offenbar eine Botschaft: CROATOAN schmiert er in blutigen Buchstaben an die Wände der Tatorte. Kennt er die schreckliche, jahrhundertalte Geschichte, die sich hinter diesem Wort verbirgt? Und wer ist der Indianer mit den kalten Augen, der immer wieder auftaucht? Höchste Zeit, dass die drei Fragezeichen Licht ins Dunkel bringen …

Meinung
Eine rätselhafte Diebstahlserie erschüttert Rocky Beach! Der Dieb hat offenbar eine Botschaft: CROATOAN schmiert er in blutigen Buchstaben an die Wände der Tatorte. Kennt er die schreckliche, jahrhundertalte Geschichte, die sich hinter diesem Wort verbirgt? Und wer ist der Indianer mit den kalten Augen, der immer wieder auftaucht? Höchste Zeit, dass die drei Fragezeichen Licht ins Dunkel bringen …

Ursprünglich als immersives Hörspiel für Vorführungen in Planetarien produziert, wird mit „Die drei Fragezeichen und das kalte Auge“ nun die letzte Produktion der ersten Planetariums-Staffel auf CD veröffentlicht. Bereits erschienen sind die Produktionen „Das Grab der Inka-Mumie“ und und „Der Tornadojäger“.

Nachdem ich von den beiden Vorgänger-Hörspielen recht enttäuscht war, ist nun „Das kalte Auge“ mein Highlight der Planetariums-Staffel, auch wenn diese Geschichte erneut nicht wirklich überzeugen kann.
Der Fall an sich liest sich durch die Inhaltsangabe spannend und mystisch und ich hatte mehr Hintergründe erwartet, die auf Roanoke hindeuten. Tatsächlich handelt es sich dann aber um die Aufklärung einer Diebstahlserie, die relativ vorhersehbar ist, da wäre mehr machbar gewesen.
Die Protagonisten sind vielfältig und interessant und hätten Potenzial für Größeres gehabt, was leider durch unnötige Längen zunichte gemacht wurde. Insgesamt ist „Das kalte Auge“ ein durchschnittlicher Fall, zwar solide produziert, aber ohne großen Wiedererkennungswert, den man einmal hören, dann aber getrost im Regal verstauen kann.

Die Sprecher sind gewohnt hochklassig und auch die Nebenrollen sind gut besetzt, so dass eine konstant gute Sprecherleistung geboten wird, die auch mit gelungener Soundkulisse gestützt wird. Besonders schön fand ich das Wiedererhören mit Skinny Norris, auf das wir wohl in zukünftigen Folgen verzichten müssen.

Das Cover ist im typischen Fragezeichen-Stil gehalten und zeigt einen Indianer, der bedrohlich von oben herab blickt.
Verpackt sind die beiden CDs in einem Digipac aus Pappe und Kunststoff, das im Inneren den Sprechercast, die Produktionsdaten und die Titel der Kapitel enthält.

Fazit
Mäßig spannender Fall mit ausgezeichneten Sprechern und guter Produktion. Vielleicht muss man die Folge wirklich im Planetarium hören, um sie besser genießen zu können, auf CD vergeben wir drei von fünf Punkten.



AS für HBJ
Quelle Inhalt und Bild www.kuehlpr.de